Neuer Scénic

by Autohaus-Team
on 12 Oktober 2016

Dynamisch, modern, eigenständig: Mit der vierten Generation des Scénic definiert Renault das Konzept des Kompaktvans neu. So wie der erste Scénic vor 20 Jahren in Europa eine eigene Fahrzeugklasse begründete, kommt auch die Neuauflage der erfolgreichen Baureihe mit einer Fülle von Innovationen auf den Markt, welche die Rolle des Scénic als Vorreiter in seinem Segment fortschreiben. Der Trendsetter unter den Kompaktvans hebt sich mit kraftvollem und emotionalem Design, ausgezeichneter Variabilität, modernsten Fahrerassistenzsystemen, höchstem Komfort und hocheffizienten Antrieben klar vom Wettbewerb ab. Schon optisch beschreitet der komplett neu entwickelte Fünfsitzer mit serienmäßigen 20-Zoll-Rädern EFFICIENCY WHEELS 20’’ sowie der weit nach vorne gezogenen, dreigeteilten Panorama-Windschutzscheibe, der muskulösen Schulterpartie und der markant geschwungenen Fensterlinie völlig neue Wege. Mit Highlights wie dem One-Touch-Folding, das die Rücksitzbank komfortabel per Fingertip im Kofferraumboden verschwinden lässt, erfüllt er hohe Ansprüche an maximale Variabilität im Alltag. Der serienmäßige mit Fußgängererkennung sowie der erste Diesel-Hybrid in der Renault Historie zeigen, dass der Scénic auch technisch in seiner Klasse vorneweg fährt. Mit der Neuwagengarantie von fünf Jahren setzt der französische Automobilhersteller außerdem ein deutliches Signal für hohe Fertigungsqualität.
Das aufsehenerregende Design des neuen Scénic ist inspiriert von der Familienvan-Studie R-Space, die Renault auf dem Genfer Auto-Salon 2011 präsentiert hatte. Vom Concept Car übernimmt der Scénic die fließenden Konturen, die unverwechselbare Fensterlinie, die kurze Motorhaube und die kraftvoll ausgeformte Schulterpartie.

Ab Werk mit EFFICIENCY WHEELS 20’’

Weitere Gemeinsamkeit mit dem R-Space sind die weit nach außen in die Fahrzeugecken gerückten 20-Zoll-Räder EFFICIENCY WHEELS 20’’. In Kombination mit der breiten Spur von 1,602 Metern vorne und 1,596 Metern hinten lassen sie den Scénic satt auf der Straße stehen und tragen so wesentlich zu seiner Präsenz im Straßenbild bei. Die serienmäßigen 20-Zoll-Reifen im Format 195/55 sind mit ihrer Breite von 195 Millimetern und der Flankenhöhe von 107 Millimetern eine absolute Neuheit auf dem Markt. Sie überzeugen mit exzellentem Abrollkomfort und vorbildlich niedrigem Rollwiderstand. Außerdem haben die schmalen Räder Anteil an der hohen aerodynamischen Effizienz des Scénic. Die Luftwiderstandsfläche cw x A beträgt je nach Motorisierung 0,76 oder 0,77. Gegenüber dem Vorgängermodell mit einem Wert von 0,84 bedeutet dies nochmals eine deutliche Verbesserung.Weiteres Designmerkmal des Scénic ist die dreigeteilte Panorama-Frontscheibe. Durch sie gelangt viel Licht in den Innenraum. Zusätzlich genießt der Fahrer eine exzellente Rundumsicht.

Zweifarb-Lackierung betont dynamische Proportionen

Ähnlich wie für den erfolgreichen Crossover Captur bietet Renault für den Scénic die markante Zweifarblackierung an. Sie bringt die dynamischen Proportionen des Fahrzeugs noch besser zur Geltung (Option für Intens und BOSE Edition). Je nach Karosserielackierung sind Dach, A-Säulen und Außenspiegelgehäuse in Black-Pearl-Schwarz oder Stahl-Grau lackiert.
Die Renault Designer ergänzen die athletische Statur des neuen Scénic durch eine Lichtsignatur mit hohem Wiedererkennungswert. Die Hauptscheinwerfer sind je nach Ausstattung komplett in Pure Vision Technik ausgeführt (Option für Intens und BOSE Edition). Eingerahmt werden sie ab Werk vom -Tagfahrlicht in Form eines asymmetrischen „C”. Für die Rücklichter kommt ebenfalls -Technik zum Einsatz. Wie das Tagfahrlicht vorne bleiben sie nach Anlassen des Motors eingeschaltet. Dieser „Always on”-Effekt sorgt nicht nur für hohen Wiedererkennungswert, sondern auch für ein Sicherheitsplus im Straßenverkehr.

Grössere Abmessungen, üppiges Raumangebot

Die im Vergleich zum Vorgänger nochmals gewachsenen Dimensionen unterstreichen das kraftvolle und selbstbewusste Äußere. So legt die Neuauflage des Kompaktvans in der Länge um vier Zentimeter auf 4,407 Meter und in der Breite um 2,1 Zentimeter auf 1,866 Meter zu, während der Radstand um 3,1 Zentimeter auf 2,734 Meter wächst. Die Bodenfreiheit von 17 Zentimetern – fünf Zentimeter mehr als bei der dritten Scénic Generation – steigert zusätzlich die optische Eigenständigkeit.
Die großzügig dimensionierten Abmessungen bilden gleichzeitig die Basis für üppige Platzverhältnisse im Innenraum. Die Kopffreiheit auf den Vordersitzen beträgt 91,8 Zentimeter. Im Fond stehen 86,9 Zentimeter Kopfraum zur Verfügung - auch dies ein ausgezeichneter Wert, ebenso wie die Kniefreiheit von 21,2 Zentimetern. Zum exzellenten Raumgefühl tragen außerdem die Ellbogenfreiheit von 1,526 Metern vorne und 1,488 Metern hinten bei.

One-Touch-Folding: Modularität per Fingertip

Statt wie bisher auf Einzelsitzen nehmen die Fondpassagiere auf einer im Verhältnis 1/3:2/3 geteilten Rücksitzbank Platz, die serienmäßig auf Schienen montiert ist. Beide Segmente lassen sich unabhängig voneinander um bis zu 16 Zentimeter in der Länge verschieben. Als besonderer Komfort erlaubt es das Modulare One-Touch-Folding, die Rückbanklehnen einzeln oder zugleich höchst bequem vom Fahrerplatz aus mit dem Online-Multimediasystem  2 per Fingertip im Boden zu versenken (Serie ab Intens; Option für Experience), so dass eine durchgängig ebene Ladefläche entsteht. Eine weitere Bedieneinheit im Fond ermöglicht das komfortable Einklappen der Sitze vom Kofferraum aus. Ebenfalls ab Intens lässt sich der Beifahrersitz umklappen und als Arbeitstisch nutzen (Option für Experience). Damit setzt auch die vierte Scénic Generation wieder Zeichen in puncto Innenraumvarabilität.

Viel Platz für grosses und kleines Gepäck

Das Kofferraumvolumen des neuen Scénic wächst im Vergleich zum Vorgänger um 36 Kubikdezimeter auf 506 Kubikdezimeter bei Beladung bis zur Fensterkante (VDA-Norm) und wird damit den gestiegenen Platzanforderungen von Familien und freizeitaktiven Autofahrern gerecht. Sind die Rückbanklehnen komplett umgelegt, steigt die Ladekapazität auf 1.554 Kubikdezimeter bei Beladung bis zum Dach. Wird der Beifahrersitz umgeklappt, ist der Transport von Gegenständen bis 2,61 Meter Länge möglich. Damit passen selbst Surfboards und andere Sportausrüstung ins Fahrzeug.
Beim Stauvolumen im Innenraum profiliert sich der neue Scénic sogar als Klassenbester. Insgesamt stehen im Passagierabteil Ablagen mit einem Fassungsvermögen von 63 Litern zur Verfügung. Zu den Highlights zählt das auf Schienen montierte, um 27 Zentimeter verschiebbare mit 13 Liter Fassungsvermögen (Serie ab Intens; Option ab Experience). Das Schiebestaufach mit integrierter Mittelarmlehne schließt in vorderer Position direkt an den Instrumententräger an. Fahrer und Beifahrer haben so das Gefühl, in einer Limousine zu sitzen. In der hinteren Position ist die Konsole auch für die Passagiere in der zweiten Reihe bequem zugänglich.
Vom durchdachten Konzept zeugt ebenfalls das 11,5 Liter fassende Easy-Life-Schubfach (Serie ab Intens; Option ab Experience). Es öffnet auf Knopfdruck automatisch im Stil einer Schublade und verfügt über -Beleuchtung. Außerdem lassen sich auf langen Reisen Getränke und Snacks in dem isolierten Fach kühlen. Den ausgeprägten Familiensinn des Scénic belegen außerdem vier Ablagen im Kabinenboden mit je 1,6 Liter Inhalt.

Hochwertiges Cockpit mit optionalem Head-Up-Display

Wie beim Äußeren hebt Renault auch beim Interieur Qualität und Ästhetik der Baureihe auf ein neues Niveau. Den Innenraum bestimmen klare Linien und sorgfältig aufeinander abgestimmte Materialien in erstklassiger Verarbeitung. Weiteres Kennzeichen: Anders als in den beiden Vorgängermodellen liegt das digital ausgeführte sowie in Farbe und Grafik der Anzeigen individuell konfigurierbare Kombiinstrument im Blickfeld des Fahrers (Option für Experience, Serie ab Intens).
Ergänzend dazu bietet Renault für das Cockpit das in Farbe an (Option ab Intens). Wie in einem Jet gibt dieses fahrerrelevante Informationen auf einer transparenten Scheibe an der Oberseite des Instrumententrägers wieder. Die Projektionsfläche liegt direkt im Sichtfeld des Fahrers, wodurch er nicht vom Fahrbahngeschehen abgelenkt wird.

Individuelles Fahrerlebnis mit dem MULTI-SENSE System

Als Neuheit in der Kompaktvan-Klasse verfügt der Scénic ab der Ausstattung Intens über das Renault MULTI-SENSE System zur Personalisierung von Innenraumambiente und Fahrerlebnis. Hierfür kann der Fahrer zwischen den vier vorprogrammierten Einstellungen „Eco”, „Comfort”, „Neutral” und „Sport” sowie dem frei konfigurierbaren „Perso”-Modus wählen. Die Steuerung des Renault MULTI-SENSE erfolgt über den Touchscreen des Infotainment-Systems  2. Mit einem Taster auf der Mittelkonsole lässt sich das System auch direkt aufrufen.
Auch beim On-Board-Infotainment ist der neue Scénic Vorreiter in seiner Klasse. So bietet der französische Hersteller für den Kompaktvan das Online-Multimediasystem  2 zusätzlich zur Variante mit querformatigem 7-Zoll (18 Zentimeter)-Touchscreen (Serie ab Intens, Option für Experience) auch in einer Version mit hochformatigem 8,7-Zoll (22,1 Zentimeter)-Touchscreen an (Serie für BOSE Edition; Option für Intens).
In der Topausstattung BOSE Edition kombiniert Renault das R-LINK 2 mit dem Navigationssystem und dem Surround Soundsystem von BOSE. Mit elf Lautsprechern erlaubt die eigens auf die Innenraumakustik des Scénic abgestimmte Anlage ein dreidimensionales Klangerlebnis.

Neu: mit Fussgängererkennung in Serie

Entsprechend der kompromisslosen Renault Sicherheitsphilosophie steht der Scénic für aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau. Eine Neuheit bei Renault ist der serienmäßige mit Fußgängererkennung. Das radar- und kamerabasierte System erkennt andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer. Bei Gefahr einer bevorstehenden Kollision bremst der Kompaktvan gegebenenfalls bis zum Stillstand ab. Die Funktion zum Fußgängerschutz ist im Geschwindigkeitsbereich zwischen sieben und 60 km/h aktiv. Der arbeitet bis zum Fahrtempo von 160 km/h.
Weiteres neues Fahrerassistenzsystem für den Scénic ist der Spurhalte-Assistent (Option ab Intens). Anders als der (Serie ab Intens; Option ab Experience), greift das System korrigierend in die Lenkung ein, wenn der Fahrer seine Spur unbeabsichtigt zu verlassen droht.

Müdigkeitswarner erkennt Lenkfehler

Dritte Neuentwicklung in puncto aktive Sicherheit an Bord des Renault Kompaktvans ist die Müdigkeitserkennung (Serie ab Intens), die die Lenkbewegungen des Fahrers analysiert. Erkennt das System bei Fahrgeschwindigkeiten ab 60 km/h typische Lenkfehler für übermüdete Fahrer, die abrupt korrigiert werden, warnt es zunächst optisch, dann akustisch. Ebenfalls serienmäßig an Bord ist die Verkehrszeichenerkennung. Das Spektrum an Fahrerassistenzsystemen umfasst außerdem je nach Ausstattung , und Geschwindigkeitswarner. Hinzu kommen , und adaptiver Tempopilot.

Marktstart mit zwei Benzin- und vier Dieselmotoren

Zum Marktstart stehen für den Scénic zwei Turbobenzin- und vier Turbodieselvarianten zur Wahl, die das Spektrum von 81 kW/110 PS bis 118 kW/160 PS abdecken. Sämtliche Triebwerke entstammen der -Familie und verfügen über die Start-Stopp-Automatik sowie über das zur Rückgewinnung von Bewegungsenergie. Das Benzinerangebot besteht aus den Triebwerken 115 und 130, jeweils mit 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Dieselpalette umfasst die Motorisierungen 110 mit 6-Gang-Schaltgetriebe, 110 EDC mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC, 130 mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 160 EDC mit Twin-Turbo-Technik und 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC. In der besonders wirtschaftlichen Variante 110 begnügt sich der Scénic mit lediglich 3,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer (100 g CO2/km). Damit zählt er zu den verbrauchsärmsten Modellen seines Segments.

Ab Ende 2016 auch mit Diesel-Hybrid verfügbar

Ende 2016 wird mit dem 110 Hybrid Assist der erste Diesel-Hybrid-Motor von Renault das Motorenangebot erweitern. Er verfügt zusätzlich über einen so genannten Riemenstarter-Generator anstelle der Lichtmaschine, der den Vierzylinder insbesondere beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen unterstützt. Gespeist wird er von einer 48-Volt-Batterie, die beim Bremsen und im Schubbetrieb per wieder aufgeladen wird.
Der Fahrer profitiert von der elektrischen Unterstützung durch spürbare Verbrauchseinsparungen, insbesondere im Stadtverkehr. Renault strebt mit dem Mildhybrid-System einen kombinierten Kraftstoffkonsum von 3,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an. Die CO2-Emissionen sinken auf 91 Gramm pro Kilometer.